A Wall of Lights Without Sound or Wall of Sound Without Lights Piece
Der „Song of The Millennium and the Guinness Book of Records Number One Song of All Time“ „Bohemian Rapsody“ von Queen ist eines der ersten Musikclips der Popgeschichte. Die Arbeit „A Wall of Lights Without Sound or Wall of Sound Without Lights Piece” von Jonathan Monk bildet zu diesem Clip eine tonlose Referenz.
Das 1975 gedrehte Video dient Jonathan Monk als Grundlage für seine Arbeit für die temporäre Lichtfassade SPOTS auf dem Potsdamer Platz. Während Monk die Lichteffekte der Fassade in Verbindung zu den Effekten der Rockshows der 70er und 80er Jahre setzt, stellt er mit der mit der Arbeit die Frage nach der Relevanz von Wiedererkennung im direkten und übertragenen Sinn.
Um eine Verbindung zum Geschehen auf der Bühne herzustellen, werden bei Rockkonzerten üblicherweise überdimensionierte Monitorwände installiert. Die so überbrückte Distanz hilft dem Besucher eine emotionale Bindung zum Geschehen aufzubauen. Doch bei dieser Lichtfassade stellte die niedrige Auflösung des Monitors die Distanz erst her: Um das Video erkennen zu können, hätten die Besucher einen Helikopter chartern müssen.



Fotos © Bernd Hiepe/Jonathan Monk
Kreativ-Team:
Künstler: Jonathan Monk
Kuratorin: Ingken Wagner
Kuratorische Assistenz: Julia Leiditz
Video Edditing: Matthias Rehkop
Mit freundlicher Unterstützung von QUEEN
Veranstalter: HVB Immoblien AG
Initiator: Cafe Palermo
Software: John Dekron
Realisation: realities:united
