Chris Doyle ist bekannt als Kameramann, weniger als Fotograf. Seine Filme „In the mood for Love“,„Chunking Express“ u.a. sind vielprämiert. Die besondere Atmosphäre in diesen Filmen findet sich allerdings auch in seinen Bildern. Im Rahmen der Berlinale haben wir seine Fotografien erstmals in Berlin gezeigt.

Der 1952 in Sydney geborene Christopher Doyle gilt seit den frühen Neunzigern als einer der bedeutendsten und stilprägendsten Kameramänner unserer Zeit. Seine Arbeit mit dem Regisseur Wong Kar Wai haben ihn Mitte der 1990er Jahre bekannt gemacht und beeinflusst seitdem die internationale Filmbildsprache.

Die in der Ausstellung „close to chris“ gezeigten Arbeiten zeigen Personen oder Räume die merkwürdig losgelöst und in einer Zwischenwelt eingefroren zu sein scheinen. In ihrer Eigensinnigkeit scheinen sie weder in der des Welt des Films noch im realen Leben verwurzelt zu sein. Diese Unwirklichkeit wurde durch die Ausstellungsräume, in der wir die Bilder zeigten, noch unterstrichen. Die Aussicht hoch über der Stadt verschmolz mit den Geschichten, die Doyles Arbeiten erzählten.

Die Ausstellung wurde von Ingken Wagner im Rahmen ihrer Tätigkeit als Leiterin des Internationalen Design Zentrum Berlin e.V. (IDZ) konzipiert und realisiert.

Rezension der Ausstellung im Fluter

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Fotos © Marcus Strenk/Christopher Doyle

 

Projektpartner:

IDZ Berlin e.V.
HVB Immobilien AG
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Zumtobel Staff