Läßt sich Streetart in den virtuellen Raum verlegen? Das Innovationsprojekt „Tagged in Motion“ von JvM schlägt eine Brücke zwischen realem Graffiti und virtuellem Raum.

Der Graffitikünstler DAIM entwirft ein Graffiti im freien Raum. Seine Position und Bewegungen, die er mit einer virtuellen Sprühdose ausführt, werden via Motion Capturing von Kameras erfasst und in Echtzeit als freistehendes 3D-Werkstück im Raum in seinem HMD (eine spezielle Videobrille) sichtbar. Der Bluetooth-Controller dient dabei als Sprühdose. Mit ihm bestimmt man Farben, Strichstärken und Texturen. Doch im Gegensatz zu dem realen Graffiti kann er um sein Werk herum- und sogar hindurchgehen. Er arbeitet wie ein Bildhauer in 3-D.

Der Red-Dot-Award meinte dazu: „Für Künstler wie für Rezipienten bietet diese neue Technik die besondere Möglichkeit, die Arbeiten auch im dreidimensionalen Raum zu erforschen. Sie können sie interaktiv erleben, sich frei darin bewegen, sie unter anderen Blickwinkeln und von verschiedenen Seiten betrachten. Graffitikunst und Street Art erfahren dadurch neue Dimensionen.“

Das Innovationsprojekt „Tagged in Motion“ entstand im Rahmen der nextwall von JvM/next GmbH Hamburg mit der Motion-Designerin Nina Borrusch und dem Streetartist DAIM.

Zum Projekt

tim_i
tim_ii
tim_iii
tim_iv
tim_v
tim_vi
tim_vii
tim_viii
tim_x
NextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnail

Fotos © JvM/next

Kreativ Team:
(Tätigkeiten bei/für Jung von Matt/next)

Kuration, PM & Artist Liaison: Ingken Wagner
Technisches Konzept & Idee: Nina Borrusch
Künstler: DAIM
Realisation:Nina Borrusch, Christoph Mäschig

Ein Projekt von: JvM/next